Hallo mal wieder,

heute zeige ich euch einen weitereren Teil meiner Bilder aus dem Wilden Westen. Diese Bilder habe ich im Antelope Canyon, in der Nähe des Lake Powell bei Page, im US-Bundesstaat Arizona gemacht. Der Upper Antelope Canyon, den ich besuchte, schlängelt sich ebenerdig ca. 400 m durch farbigen Sandstein. Bedingt durch seine Höhe von etwa 44 Metern ist es dort teilweise stockdunkel. Fotografieren wird hierdurch zum Glücksspiel, da man beim Blick durch den Sucher der Kamera in manchen Teilabschnitten einfach gar nichts sieht.

Die Upper- und Lower-Antelope Canyons wurden durch den Antelope Creek gebildet, einem Bach der nur selten bei Starkregen Wasser führt. Normalerweise sind diese beiden Canyons trocken, aber bei Regen besteht die Gefahr von Sturzfluten. 1997 kamen bei so einer Flut 11 Touristen ums Leben, die von einer Wasserwelle überrascht und von ihr mitgerissen wurden. Bis heute konnten noch nicht alle Leichen gefunden werden. Ein 12. Besucher dieses Tages überlebte das Unglück.

Die Wassermassen, die Geröll und Sand mitreißen, modellieren und Schleifen die Felswände der Canyonwände in bizarre Formen. Der Sandstein der Wände hat unzählige Farbschattierungen von orange-gelb über rot, braun bis grau. Das Licht, welches in den Canyon fällt wird von den Sandkristallen reflektiert und bringt diese teilweise zum Leuchten.

Im Sommer können durch Sonneneinstrahlung sogenannte Lichtspots entstehen, wenn die Sonne mittags hoch am Himmel steht. Leider konnte ich dieses Schauspiel bei meinem Besuch im Herbst nicht sehen, aber der Besuch war auch ohne diese Lichtstrahlen sehr spannend.

Visueller Gruß

Michi

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