Hallo Ihr,

der heutige und vorerst letzte Teil der Berichte über meinen Photokinabesuch sollte sich eigentlich mit den Dingen beschäftigen, die ich am Rande dieser Messe gefunden und gesehen habe. Wollte ich aber hierbei jedes Detail aufzuschreiben, könnte ich für die nächsten Wochen über nichts anderes mehr bloggen.

Kurz zusammengefasst von bedruckbaren Tassenrohlingen über Schlüsselanhänger und Kitsch aller Art, Fotoalben für jede nur denkbare Gelegenheit, als Möbel getarnte Bilderrahmen, Drucker, Druckpapier und Druckfarbe, nicht zu vergessen die Chemikalien zur Entwicklung von analogen Filmen und Fotos, haufenweise Zeitschriften und Bücher sowie Kamerazubehör aller Art, war auf dieser Messe wirklich fast alles zu finden, was auch nur im entferntesten mit Fotografieren, Fotografie, oder der Vermarktung, Archivierung und Präsentation von Fotos zu tun haben könnte.

Dann passierte ich den Stand der Firma Sunbounce und entdeckte eine Neuheit. Anstatt Euch also mit einer detaillierten Beschreibung des wundervollen Zubehörs in den Wahnsinn zu treiben, kurz ein paar Worte über eben diese Neuheit, die mir in Zukunft die Arbeit bei Portraitaufnahmen massiv vereinfachen wird.

Diejenigen Leser unter Euch, die mich schon einmal für einen Portrait-Workshops gebucht hatten, kennen meinen Trick zum günstigen Simulieren einer Softbox. Ein gravierender Nachteil dieses Tricks war allerdings immer das man hierfür entweder ein Stativ oder einen Assistenten benötigte, der einen Reflektor hält, um den Blitz umzulenken oder zu bouncen.

Direktes Blitzen hat oft den Nachteil, dass die Zeichnung von Licht und Schatten in den Gesichtern der Fotografierten verloren geht und die Bilder dann flach, langweilig und unnatürlich wirken. Um dies zu vermeiden, nutzte ich bisher gerne einen Aufheller, um den Blitz indirekt einzusetzen. Die Bilder wirken dann sehr natürlich, das Licht ist weich und die Schatten saufen im Blitzlicht nicht völlig ab. Mit der Bounce-Wall von Sunbounce geht das nun auch ohne helfende Hand für den Reflektor.

Beim Fotografieren hat man dann einfach alles in der eigenen Hand; Kamera, Blitz und Reflektor und kann sich so komplett um den Menschen vor der Kamera kümmern. Eine wunderbar einfache Erfindung, die eigentlich auch von mir selber hätte kommen können.

Etwas habe ich auf der Photokina dann aber doch vermisst.

 


Nach meiner letzten Reise durch den Wilden Westen hatte ich mir vorgenommen, für die nächste Reise noch zusätzlich eine GoPro Hero II anzuschaffen. Nachdem ich mich eine Zeitlang mit dem Thema GoPro Hero beschäftigt hatte, tauchten Gerüchte über ein baldiges Update der Kamera auf. Dass die Firma GoPro mit der dritten Generation ihrer Kamera aber dann leider nicht auf der Messe vertreten war, fand ich äusserst schade. Ich hätte mir die Kamera gerne einmal aus der Nähe angesehen und ausprobiert.

 


Was ich aber beim Suchen nach dem GoPro Stand allerdings gefunden habe, ist eine vergleichbare Kamera der Firma Rollei. Rollei hat mit der Rollei Bullet HD eine wirklich interessante alternative zur GoPro Hero auf dem Markt. Leider waren aber die Mitarbeiter am Stand von Rollei nicht wirklich gut auf meine vielen Fragen vorbereitet. Der Student, der sich im normalen Leben mit Zahnmedizin beschäftigt, war leider völlig überfordert mit seiner Aufgabe. Er schaffte es lediglich, mir die unterschiedlichen Ausführungen der Kamera zu zeigen und verwies immer wieder auf den Prospekt. Auch seine Kollegen konnten mir nicht wirklich weiter helfen.

Am Ende meines Besuchs am Stand von Rollei fragte ich die mittlerweile auf drei Rollei-Mitarbeiter angewachsene Gruppe vor mir, wieso diese denn dann überhaupt hier am Stand stehen würden, wenn ich als möglicher Kunde ohnehin Prospekte wälzen muss, um an Informationen über diese Kamera zu kommen. Lachend wussten die netten Menschen von Rollei aber selbst auf diese letzte Frage keine Antwort. Als Trostpflaster schenkten Sie mir eine Hand voll Gummibären und den aktuellen Rollei-Bullet-HD-Prospekt, na Dankeschön.

Das Thema Kugelkopf und Stativ bin ich im übrigen auch mal wieder angegangen. Am stand von FEISOL habe ich mein Problem mit dem Kugelkopf erläutert. Laut Mitarbeiter könnte es sich bei meinem „Problem“ um einen Produktionsfehler handeln und ich sollte diesen doch bitte mal einschicken. Das Ding geht nächste Woche in die Post, mal sehen wie gut der Service von FEISOL wirklich ist. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Eine Alternative zum FEISOL-Kugelkopf habe ich mir aber auch angesehen, dass ist aber ein Thema das ich heute nicht mehr behandeln möchte. Sollte sich die „Reparatur“ meines Kugelkopfs von FEISOL positiv auswirken, brauche ich ja eventuell auch keinen neuen.

Visueller Gruß

Michi

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