Harald GloeoecklerEinen pompöösen dritten Advent,

vor ein paar Tagen feierte Harald Glööckler mit einigen auserlesenen, glamouröösen Gästen ein nicht weniger glamourööses Gala-Dinner in seiner pompöösen Penthouse-Wohnung auf der Friedrichstraße. Der Anlass dieses opulenten Empfanges war das 25- jährige Jubiläum von Pompöös.

Dass ich als Fotograf in die herrschaftlichen Gemächer des Bling Bling Königs durfte, um dort zu fotografieren, ist in Anbetracht des allgemeinen Presseauflaufs an diesem Abend sicherlich erstmal nichts besonderes. Aber ein persöönlicher Interviewtermin von Klatsch-Tratsch.de mit Harald verschaffte mir die Ehre, bevorzugt Zugang zur Wohnung zu bekommen.

Während die allgemeine Presseschlacht im Eingangsbereich des Hauses tobte, fuhr ich, zum Missfallen anderer Fotografen, mit Tari Tamara im Aufzug nach oben ins Glööcklerische Domizil. Die Wohnung war mir bisher nur aus der pompöösen VOX-Sendung bekannt, jetzt stand ich selbst dort oben auf den schwarzen Teppichen.

Harald Glööckler schätze ich persönlich sehr, da er trotz seines Bekanntheitsgrades stets absolut freundlich, zuvorkommend und höflich ist, ganz im Gegensatz zu anderen auch nur halbwegs so Prominenten aus Deutschland, denen ich im vergangenen Jahr begegnen durfte.

Beim eigentlichen Interview mit Harald Glööckler passierte mir dann allerdings etwas, das mir zuvor noch niemals passiert war und hoffentlich auch niemals mehr passieren wird. Hatte ich zuvor noch meine Ausrüstung auf Funktionsfähigkeit kontrolliert, machte direkt nach dem ersten Bild der Akku meines Blitzes schlapp. Harald kommentierte meinen panischen Blick auf die Batterieanzeige mit: „Kein Flash, was?“ Diese drei Worte trieben mir glatt die Schweißperlen auf die Stirn.

Amanda LeporeDenn wenn ich auch nur eins mit Herrn Glööckler gemeinsam habe, dann ist es der Hang zur Perfektion und ein leerer Akku bei einem 10 Minuten Termin ist für mich absolut unprofessionell und alles andere als perfekt. Zum Glück hat meine Nikon D4 genügend Reserven, um auch bei schummrigem Licht noch brillante Aufnahmen machen zu können aber peinlich war mir dieses Missgeschick allemal.

Warum mich mein Blitz allerdings nicht vorher gewarnt hatte, dass die Akkus fast leer sind, ist mir bis jetzt nicht ganz klar. In Zukunft werde vor einem solchen Termin die Batterien immer wechseln, egal wie aufgeladen sie auch sind. Ein zweites mal passiert mir so ein  Missgeschick sicher nicht.

Den Rest des Abends hatte ich übrigens genug Strom im Blitz, Ersatzbatterien habe ich nämlich immer dabei, nur leider nicht die Zeit in einem kurzen Termin die Batterien zu wechseln. Harald Glööcklers Gast aus New York, Amanda Lepore, konnte ich deshalb dann auch wieder wie gewohnt mit Blitz fotografieren.

Und Harald, falls Du zufällig über mein Blog stolpern solltest, sorry für meinen Fauxpas, ich hoffe wir sehen uns bald wieder, dann sicherlich auch mit vollen Batterien und gerne mit etwas mehr Zeit und weniger Trubel.

 

Visueller Gruß

Michi

PS an alle: Nächste Woche Freitag ist Weltuntergang! :)


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