Reportage

Hallo zusammen,

Wenn es etwas gibt, dass bestimmt 90% der Männer, Buben und Jungs auf der Welt begeistert, dann sind es Autos. Diese Begeisterung hielt sich bei mir zwar in überschaubaren Grenzen, manchmal aber stehe auch ich staunend vor diesen Kunstwerken aus Blech und Metall. Dies geschieht vor allem dann, wenn sie irgendwie etwas Besonderes sind.

Einige dieser „besonderen Metallgebilde“ konnte ich auf meiner Reise durch den Wilden Westen bestaunen. Würden sich die Kosten für Benzin in Deutschland nur annähernd so darstellen wie in den USA, könnte ich mir schon vorstellen, ein solches Gefährt mein eigenes zu nennen.

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Hallo mal wieder,

heute zeige ich euch einen weitereren Teil meiner Bilder aus dem Wilden Westen. Diese Bilder habe ich im Antelope Canyon, in der Nähe des Lake Powell bei Page, im US-Bundesstaat Arizona gemacht. Der Upper Antelope Canyon, den ich besuchte, schlängelt sich ebenerdig ca. 400 m durch farbigen Sandstein. Bedingt durch seine Höhe von etwa 44 Metern ist es dort teilweise stockdunkel. Fotografieren wird hierdurch zum Glücksspiel, da man beim Blick durch den Sucher der Kamera in manchen Teilabschnitten einfach gar nichts sieht.

Die Upper- und Lower-Antelope Canyons wurden durch den Antelope Creek gebildet, einem Bach der nur selten bei Starkregen Wasser führt. Normalerweise sind diese beiden Canyons trocken, aber bei Regen besteht die Gefahr von Sturzfluten. 1997 kamen bei so einer Flut 11 Touristen ums Leben, die von einer Wasserwelle überrascht und von ihr mitgerissen wurden. Bis heute konnten noch nicht alle Leichen gefunden werden. Ein 12. Besucher dieses Tages überlebte das Unglück.

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Occupy-Camps und die korrumpierte Demokratie….

Die Zeit, in der ich die Zuversicht verloren hatte, in einer sozialen, demokratischen und friedlichen Welt zu leben, in der Recht nicht dadurch Recht wird, weil der Kontostand desjenigen, der Recht fordert, bestimmt was Recht ist, muss schon sehr lange zurück liegen. Ich glaube es muss irgendwann Ende der 70ger Jahre gewesen sein, als ich George Orwells „Farm der Tiere“ gelesen hatte und die Parallelen zum Buch in der realen Welt entdeckte. Heute weiß ich, dass wir irgendwie alle ein Teil der „Farm der Tiere“ sind! „Alle Tiere sind gleich“ stand auf der Rückwand der Scheune „und manche sind gleicher“!

Damals Anfang der 80ger Jahre war es die Anti-Atomkraft-Bewegung, die mir zeigte, was es bedeutet, anders zu denken und einer konträren Meinung Ausdruck zu verleihen. Die Brutalität, mit der der Staat seinen Willen durchdrückte und die damals durch die Nachrichten flimmerte, war erschreckend. Das sich an der Art der Rechtsbeugung nicht wirklich viel geändert hat, kann jeder sehen, der heute sein Demonstrationsrecht wahr nimmt und das Pech hat, zwischen die Fronten zu geraten.

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Hallo ihr Lieben,

nun bin ich fast eine Woche wieder zurück aus dem Wilden Westen im herbstlich kalten Deutschland. Mein Jetlag ist fast überstanden und es wird Zeit, meinem vernachlässigten Blog wieder etwas mehr Pflege zukommen zu lassen. Leider erwartete mich in Deutschland nicht nur kaltes Herbstwetter, sondern auch noch eine aufgebrochene Wohnung mit allem was man sich bei so einem Verbrechen vorstellt. Durchwühlte Schränke, Verlust von Wertgegenständen, verletzte Privatsphäre, Dreck von der Spurensuche der Kriminalpolizei und ein wirklich fades Gefühl im Bauch.

Ob ich jemals erfahre, welches Arschloch hier in die Wohnung eingebrochen ist und ob ich den Schaden von der Versicherung vollständig ersetzt bekomme, steht in den Sternen. Um eine Wiederholung des Einbruchs beim nächsten Mal zu erschweren, habe ich jetzt zumindest eine Alarmanlage installieren lassen, die einen Einbruch in die Wohnung direkt an die Polizei meldet. Minuten später sollten dann die Handschellen klicken.

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