Analog

Alter-FilmTagchen,

letzte Woche hatte ich ja von der Bergung eines kleinen Schatzes berichtet und davon, dass ich mich aus nostalgischen Gründen hiermit etwas näher beschäftigen wollte. Ich wollte nach den Jahren in denen ich meine Arbeitsweise einer kompletten Digitalisierung unterzogen hatte, mal wieder analog fotografieren.

Meinen Plan, Licht auf richtigen Film einzufangen, diesen dann im Labor entwickeln zu lassen, um am Ende des Prozesses „echte Bilder“ in der Hand zu halten, musste ich leider verschieben. Mich hatte noch am gleichen Wochenende eine fiese Erkältung erwischt, so dass ich dieses Vorhaben erst einmal nicht weiter verfolgen konnte.

Mein analoges Experiment steht also bis auf weiteres auf Warteposition ebenso wie die kleine Pentax ME, die noch genauso unbelebt Weiterlesen

Pentax MEMoin moin,

die erste Woche des neuen Jahres ist für mich sehr unaufgeregt verlaufen. Ein Termin in der Redaktion von Klatsch-Tratsch.de, die Buchführung gemacht, Archiv aufgeräumt und die Datensicherung meiner Bilder aus 2012 angelegt. Ausserdem musste ich auch mal wieder meine Ausrüstung vom Staub befreien und anschließend wieder alles griffbereit im Rucksack verstauen, denn in der nächsten Woche stehen schon wieder die ersten Termine in meinem Kalender.

Beim Aufräumen fiel mir dann allerdings ein Karton in die Hände. Meine Mutter drückte mir diesen Karton zu Weihnachten in die Hand und meinte, dass Hugo sicherlich gewollt hätte, dass ich diese Dinge bekommen soll.

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Tagchen ihr Lieben,

vor einiger Zeit kramte ich in einer alten Zigarrenkiste und dabei sind mir ein paar Fotografien in die Hände gerutscht. Diese Fotografien sind nicht nur in schönstem Schwarzweiß gehalten und uralt, nein, sie sind sogar so alt, dass ich zur Zeit ihrer Entstehung weder auf der Welt war, noch kann ich mit Bestimmtheit genau sagen, um welche Menschen es sich bei den abgebildeten Personen auf den Bildern handelt.

Ich kramte weiter, fand weitere Fotografien, diese hatten nun Farbe und ich erkannte mich selbst als Kind. Einen Moment später hatte ich dann ein Foto in den Händen, auf dem ich so ca. Anfang 30 war. Auf diesem Foto modelliere ich meinen Kopf in Gips und sehe gleichzeitig meine Spiegelbild in einem Spiegel auf dem Tisch vor mir. Ich bin sozusagen dreifach auf diesem Foto zu sehen. Dieses letzte Bild entstand während meines Studiums aufgenommen. Danach reißt die fotografische Ziellinie in meiner Kiste dann irgendwann plötzlich ab.

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