ARD

Hallo,

vor zwei Wochen bin ich in Berlin an unzähligen Plakatwänden vorbeigelaufen, die mich mit großen Lettern nahezu anbrüllten „Sie werden sterben!“ …Ach was, denke ich mir da, da wäre ich ja selber nie drauf gekommen. Auch wenn ich grundsätzlich der Meinung bin, dass der Tot zum Leben gehört, finde ich diese ARD-Werbung irgendwie merkwürdig.

Vor allem im Bezug auf den nahenden Weltuntergang, den ich persönlich für sehr unwahrscheinlich halte, muss ich beim Anblick solcher Plakate unweigerlich grinsen. Irgendwie ist das für mich doch unglaublich große Satire. Eine Themenwoche über Tod und Sterben mit der Einladung zum Dialog über meine eigene „Endlichkeit“ zu führen und dass ca. 4 Wochen vor dem prophezeiten Ende der Welt, sofern das Volk von Biene Maya doch recht behalten sollte. Naja, in 18 Tagen und ein paar Stunden werden wir es wissen.

Dem sogenannten Qualitätsjournalismus kann es mit dem Aussterben aber Weiterlesen

Hallo Ihr,

bevor ich Euch vom letzten Wochenende erzähle, will ich nicht unerwähnt lassen, dass ich im Herbst wieder an der Lette Akademie, Martin Becker und seinen Portrait-Workshop begleiten werde. Für alle, die sich für Portraitfotografie interessieren ein absoluter Geheimtipp. Nebenbei erfahrt ihr dann von mir einiges zum Thema Medienrecht für Fotografen. Nun aber zum Thema von letzter Woche.

Wie ich letztes Wochenende schon andeutete, begleitete ich den New Music Award mit der Kamera. Der New Music Award ist ein Wettbewerb für junge noch unbekannte Musiker und Bands, der jedes Jahr von der ARD und neun seiner angeschlossenen Rundfunkanstalten ausgeschrieben wird. Jedes der neun Radioprogramme schickt einen Favoriten ins Rennen, die dann gegeneinander antreten. Das Finale fand wie auch schon im letzten Jahr im Admiralspalast in Berlin statt.

Über solche Preisverleihungen und Wettstreits kann ja nun jeder denken, was er will, ich für meinen Teil finde, dass wenn zu viele verschiedene Musikstile aufeinander treffen, ist der Wettstreit Weiterlesen

Na ihr Winterschläfer,

in drei Tagen liegt der Februar des Jahres 2012 nun auch schon wieder hinter uns. Die Menschen verstauen langsam ihre Wintermäntel im Schrank, auf den Berliner Gehwegen ist die Hundescheisse nach mehrmaligem einfrieren jetzt wohl hoffentlich endgültig aufgetaut, denn jeder Sonnenstrahl, der den Asphalt berührt, wird freudig mit Gestank begrüßt.

Letzte Woche konnte ich sogar schon einmal ohne zu frieren eine heisse Schokolade im Aussenbereich eines Kaffees trinken und dabei das geschäftige Treiben der Leute auf der Strasse beobachten. Ich freue mich auf den Frühling, auf warme Tage, Fototouren ohne Regen und vor allem darauf, dass die schönste Zeit des Jahres in Berlin zum Greifen nahe vor mir liegt.

Die Touristen in der Stadt werden schon wieder zahlreicher und während sich die Sightseeing-Busse durch die Strassen Berlins zwängen, macht sich unser Ex-Präsident in umgekehrter Richtung still und leise mit dem Kleinwagen auf in seine royale Klinkerhütte nach Hannover. Wie sagte da einst schon Jürgen Fliege: „Alles wird Gut“, auch wenn mir bei dem Gedanken an Ehrensold und geplantem Zapfenstreich, für dieses Desaster präsidialen Irrsinns der letzten Monate, die Galle hoch kommt.

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