Feisol

Hallo Ihr,

der heutige und vorerst letzte Teil der Berichte über meinen Photokinabesuch sollte sich eigentlich mit den Dingen beschäftigen, die ich am Rande dieser Messe gefunden und gesehen habe. Wollte ich aber hierbei jedes Detail aufzuschreiben, könnte ich für die nächsten Wochen über nichts anderes mehr bloggen.

Kurz zusammengefasst von bedruckbaren Tassenrohlingen über Schlüsselanhänger und Kitsch aller Art, Fotoalben für jede nur denkbare Gelegenheit, als Möbel getarnte Bilderrahmen, Drucker, Druckpapier und Druckfarbe, nicht zu vergessen die Chemikalien zur Entwicklung von analogen Filmen und Fotos, haufenweise Zeitschriften und Bücher sowie Kamerazubehör aller Art, war auf dieser Messe wirklich fast Weiterlesen

Moin Moin,

wie schnell doch die Zeit vergeht, nun sind schon wieder 4 Monate vergangen seit ich aus dem Wilden Westen zurück im nicht so wilden, aber dafür um so kälteren, Deutschland gelandet bin. Vor lauter Aufregung über Wohnungseinbruch, Weihnachten, Wulff, Nikon D4 und D800 habe ich glatt vergessen, den Bericht zu meinem FEISOL Stativ zu schreiben. Dank eines Leserkommentars von Michael, dem es auf der Jagd nach einem passenden Stativ wohl ähnlich ergangen ist wie mir, wurde ich aber am Mittwoch daran erinnert. Aus diesem Grund schreibe ich heute meinen Erfahrungsbericht zum FEISOL Reisestativ CT-3441SB.

Das Stativ hat meine Erwartung an Gewicht und Platzbedarf voll erfüllt. Es lässt sich zusammengeklappt super im Koffer oder Rucksack verstauen und stört dort auch nicht wirklich. Die gute Qualität des Materials hat sich bestätigt, denn trotz eines überfüllten und kurz vor dem Platzen stehenden Koffers, in den ich dann noch das Stativ quetschten musste, hat es die Reise über den großen Teich schadenfrei überstanden.

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Tagchen und hallo,

heute mal wieder ein wenig Leichtigkeit im Blog. Ich bin seit dem 25.08.2011 nun offiziell wieder einsatzfähig und nicht mehr als kniekrank eingestuft. Das Knie zwickt mich zwar immer noch ein bisschen, aber ab jetzt sollte ich auch wieder auf Tour gehen können, ohne von irgendwas behindert zu werden. Mir steht zwar noch viel Training bevor, um die ursprüngliche Kraft im rechten Bein wiederzuerlangen, aber dem sehe ich gelassen entgegen.

Für die anstehenden Touren gibt es bei mir auch einen Neuzugang. Ich habe ja wirklich sehr lange überlegt, welches Stativ für meine geplante Fotoreise das Richtige ist. Zur Unterstützung bei dieser Überlegung habe ich diverse Produkt-Tests gelesen, mich in Fotogeschäften beraten lassen und in Elektrofachmärkten mehrfach den Kopf über 5,5 kg schwere Gestänge geschüttelt, die dort als Reisestativ angeboten werden. Letztendlich habe ich mich nach dem Durchsuchen diverser Internet-Foren für die Firma FEISOL entschieden.

Ich habe also endlich ein Stativ. Es ist das FEISOL Reisestativ CT-3441SB BLUE Rapid mit dem FEISOL Kugelkopf CB-40D geworden.  Anfänglich war ich mir nicht sicher, ob ich mir ein Stativ bestellen soll, das ich selber noch nie in der Hand hatte. In den Foren, in denen von FEISOL berichtet wurde, habe ich aber keine negativen Einträge

bezüglich Service und Rückgabe von bestellten Artikeln gefunden. Deshalb habe ich auch zugeschlagen und mir dieses Stativ direkt bei FEISOL bestellt.

Nach zwei Tagen wurde mir das gute Stück von DHL gebracht. Es war gut verpackt und ist mit einer praktischen Stativ-Tasche geliefert worden. Der Kugelkopf ist laut Hersteller bis maximal 15 kg belastbar und hält meine Nikon D700 mit angeflanschtem Nikon 14-24 mm  selbst in Schräglage bombenfest. Das Stativ kann maximal 10 Kg tragen und steht recht sicher. Ein Haken, an dem ein zusätzliches Gewicht an das Stativ angebracht werden kann, ist im Lieferumfang genauso enthalten gewesen wie die Kupplungsplatte für die Kamera. Dieses Carbon-Stativ ist inklusive Kopf keine 1,5 Kg schwer und ich werde es in den nächsten Tagen ausgiebig testen. Bisher macht das Stativ zumindest einen sehr soliden Eindruck und, die Nebensächlichkeit sei mir gestattet, es schaut auch noch schick aus.

Ach und dann war da ja auch noch das Mega-Nikon-Event mit der Vorstellung neuer Kameramodelle. Die Welt stand Kopf und alles wartete auf die neuen DSLR-Profimodelle, also die Nachfolger der D700 und D3s. Sprich, man sehnte die Vorstellung der Nikon D4 und Nikon D800 herbei. Im Netz-Getuschel über den Termin stand auch noch die Weltneuheit einer spiegellosen Kamera von Nikon an zweiter Stelle. Tja, dann war der angekündigte 24.08.2011 da, die Presseveranstaltungen von Nikon gelaufen und die kopfstehende Welt der Wartenden kippte zur Seite und lag nun bäuchlings vor nicht weniger als 8 verschiedenen, nigelnagelneuen Nikon Coolpix Modellen und rieb sich verwundert die Augen.

Ich meine, ok, die am Markt befindlichen Kameramodelle in der Profiklasse haben ein paar Jahre auf dem Buckel und könnten sicherlich die eine oder andere Neuerung vertragen. Trotzdem sind aber die „alten“ Profi-Nikons immer noch Spitzenkameras, die fantastische Arbeit leisten. Jeder, der nach neuen Modellen schielt und hofft, mit einer neueren und besseren Nikon in der Hand sein Seelenheil zu finden, jammert eigentlich auf sehr hohem Niveau. Hier schliesse ich mich sicher nicht aus, da auch ich lange auf neue Geräte gewartet habe. Heute  bin froh, dass ich im Mai nicht noch weiter gewartet und mir stattdessen eine D700 gekauft habe. Am Mittwoch dieser Woche konnte ich mir deshalb nach der Nikon Vorstellung auch ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Das Warten der Geduldigen geht also weiter und während die Gerüchteküche auf die nächste Ankündigung von Nikon wartet, die schon im September sein soll, mache ich Fotos. Ich fliege im Oktober mit meiner neuen „alten“ Nikon für vier Wochen um die halbe Welt.

Wenn dann irgendwann in naher oder ferner Zukunft neue Modelle kommen werden, werde ich überlegen, was ich mache. Dass ich ein Jahr zu den Geduldigen gehörte – vor dem Kauf meiner Nikon D700 – war im Nachhinein zumindest für mich verschwendete Zeit.

Visueller Gruß

Michi