Los Angeles

Occupy-Camps und die korrumpierte Demokratie….

Die Zeit, in der ich die Zuversicht verloren hatte, in einer sozialen, demokratischen und friedlichen Welt zu leben, in der Recht nicht dadurch Recht wird, weil der Kontostand desjenigen, der Recht fordert, bestimmt was Recht ist, muss schon sehr lange zurück liegen. Ich glaube es muss irgendwann Ende der 70ger Jahre gewesen sein, als ich George Orwells „Farm der Tiere“ gelesen hatte und die Parallelen zum Buch in der realen Welt entdeckte. Heute weiß ich, dass wir irgendwie alle ein Teil der „Farm der Tiere“ sind! „Alle Tiere sind gleich“ stand auf der Rückwand der Scheune „und manche sind gleicher“!

Damals Anfang der 80ger Jahre war es die Anti-Atomkraft-Bewegung, die mir zeigte, was es bedeutet, anders zu denken und einer konträren Meinung Ausdruck zu verleihen. Die Brutalität, mit der der Staat seinen Willen durchdrückte und die damals durch die Nachrichten flimmerte, war erschreckend. Das sich an der Art der Rechtsbeugung nicht wirklich viel geändert hat, kann jeder sehen, der heute sein Demonstrationsrecht wahr nimmt und das Pech hat, zwischen die Fronten zu geraten.

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Hey folks, hi guys – how are you today …

in Page, welches einer der hässlichsten Orte auf der gesamten Strecke war, schafften wir leider nur den Antelope Canyon, Horse Shoes Bend und den Water Holes Slot Canyon. Die weiteren geplanten Ziele konnten wir entweder auf Grund mangelhafter Ausrüstung oder fehlender Besuchererlaubnis nicht erreichen.

Die Wave, ein Ziel, das ich gerne fotografiert hätte, darf pro Tag nur von insgesamt 20 Personen betreten werden. Diese Zugangserlaubnis wird über Permits geregelt, die ausgelost werden. 10 Permits werden im Internet und weitere 10 jeweils am Tag vor dem Besuch in einem Besucherzentrum verlost. Als Personen zählen auch Hunde und Kinder – halt alles, was Pfoten bzw. Füße auf diesen zerbrechlichen Ort setzen kann. Bei unserer Verlosung waren ca. 60 Menschen vor Ort und wir gehörten nicht zu den Gewinnern.

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