Nikon D700

Ladies and Gentlemen, the Nikon D800!

Guten Morgen,

da ist sie nun, die Nikon D800 und ich bin mir abschließend noch nicht sicher, ob ich mich wirklich für sie begeistern kann. Ein 36,3 Megapixel FX Gigant soll nun neue Maßstäbe für professionelle digitale Spiegelreflexkameras setzen? Sicherlich kann sich die Nikon D800 jetzt mit dem Mittelformat messen lassen und sie ist wahrscheinlich auch absolut keine schlechte Kamera, nur wer braucht eine solche Auflösung? Ich kann nur für mich sprechen, meine D700 hätte, als ich sie mir vor einem Jahr gekauft habe, gerne ein paar Megapixel mehr haben können, aber wirklich gefehlt haben mir diese Pixel am Ende nicht.

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Hallo ihr Lieben,

Vor bald einem Jahr habe ich vor der Frage gestanden, ob ich in Kameratechnik investieren soll, die bald von ihren runderneuert und verbesserten Nachfolgern aus den Regalen verdrängt werden wird. Die damalige Frage war, ob ich mir die Nikon- D700 oder die D3s kaufe oder ob ich noch warte, bis ihre Nachfolger im Laden stehen. Warum ich mich letzten Endes für die Nikon D700 entschieden habe, könnt ihr im Blog nachlesen.

Der Nachfolger der Nikon D3s, also die Nikon D4, wurde ja bereits vorgestellt und nun steht in knapp zwei Wochen, am 07.02.2012, wohl auch die Vorstellung der Nikon D800 vor der Tür; also knapp ein Jahr nach dem Kauf meiner Nikon D700. Der ein oder andere mag nun auf den Gedanken kommen, dass ich mich dies jetzt ärgeren könnte, da ich nicht abgewartet habe oder ich meinen damaligen Kauf gar als eine Fehlinvestition ansehe.

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Eins neu und eins kaputt…!

Hallo geneigter Rezipient,

am Montag Abend wollte ich euch, einen vor Freude Funken sprühenden Bericht in meinen Blog tippen. Ich habe mich, nach wirklich reiflicher Überlegung, für eine neue Kamera entschieden. Ich hab sie gesucht, gefunden und gekauft! Mit einem neuen Objektiv und vor allem einem super Gefühl in der Magengegend. Wenn ich diesen Schatz jetzt in die Hand nehme und nur einfach die Welt durch den Sucher betrachte muss ich unwillkürlich Grinsen. Dass macht verdammt noch mal echt viel Spass.

Leider, und dass trübt die Freude an meinem neuen Schatz, habe ich am Montag nicht nur eine neue Kamera gekauft, sondern musste mich des Abends auch noch auf dem Rollfeld Tempelhof rumtreiben. Das Huhn und ich hatten einen Einweisungskurs im Kiten. Das Wetter war perfekt, der Wind war ideal und unser Kite-Trainer, der Jörg aus dem Coronation Kite Shops Berlin ein klasse Lehrer. Wir wechselten uns beim Drachenfliegen ab und hatten eine mords Gaudi. Alles funktionierte auf Anhieb und kurz vor Ende dieses wirklich genialen Tages wurde ich durch einen fiesen, stechenden Schmerz im rechten Knie aus dem siebten Himmel gerissen.

Was war geschehen? Nun, ich habe den Drachen in der Luft gehabt und setzte mich damit vorsichtig erst auf den Acker um mich dann richtig auf den Rücken zu legen. Der Drache schwebte in dieser Zeit ruhig über mir und ich lag auf der Grünfläche zwischen den Landebahnen. Anschließend wollte ich wieder aufstehen um den Drachen zu landen. Ich winkelte meine Beine an um halt zu finden und ließ mich vom Drachen nach oben Ziehen. Als ich halb aufgestanden war knirschte es grässlich in meinem Knie und von Sekunde an konnte ich mit dem rechten Bein nicht mehr Auftreten.

Nachdem der Drachen gelandet war, durfte ich dabei zusehen, wie Jörg und das Huhn den Drachen einpackten. Ich dachte mir, gut du hast dir ein bisschen  was verzerrt oder so. Wir schwangen uns auf die Fahrräder und radelten nach Hause. Radfahren ging wirklich super nur laufen konnte ich nicht. Das Strecken meines rechten Beins war irgendwie nicht möglich.

Am Dienstag besuchte ich meinen Orthopäden, der mich sofort ins MRT geschickt hat mit dem Verdacht auf Innenmeniskus-Riss. Glücklicherweise habe ich direkt am gleichen Abend noch einen Termin für die MRT bekommen, so dass ich am Mittwoch meine Diagnose bei meinem Arzt abholen konnte.

Mein Orthopäde, PD. Dr. med. Miltner, war zum einen überrascht, dass ich schon am nächsten Tag wieder bei Ihm war, zum anderen aber auch ein recht redefaules Individuum. Bis auf die Diagnose, die ich zuvor schon auf dem Brief des MRT-Arztes gelesen hatte, brachte er kaum ein Wort raus. Er war mehr damit beschäftigt, die Diagnose vom Brief in seinen Rechner abzutippen, was ihm aber sichtlich schwer fiel. Auf Fragen von mir ging er überhaupt nicht ein und schickte mich lediglich mit einer Überweisung in die Charité. Bei so einen Menschen bekomme ich wirklich einen Spuckreiz, dass es mir schwer fällt diesen zu unterdrücken.

Am morgigen Freitag werde ich dann wohl in die Charité Berlin gehen um mir mein weiteres Schicksal vorhersagen zu lassen.

Für alle, die es sich noch nicht gedacht haben, schreibe ich es hier noch mal aus! I‘m pissed!!!

Visuellen Gruß

Michi