Nikon

Hallo Leute,

Ladies and Gentlemen, die Nikon D4!

Seit Ende letzten Jahres wurde immer wieder darüber spekuliert, ob Nikon im Januar 2012 ihr neues FX Schlachtschiff vorstellen wird. Irgendwann kursierte dann der 06.01. als Datum für die Präsentation und ich wartete gespannt auf den heutigen Tag.

Da ist sie nun also und wartet mit einer Menge innerer Werte auf:

Die Nikon D4 soll in 0,12s aufnahmebereit sein, während die Auslöseverzögerung gerade mal 0,042s betragen soll. Die Kamera kommt mit einem Bildfeld-Sucher der 100% abdeckt. Der Vollformat CEMOS-Sensor bietet 16,2 Megapixel und die neue Nikon schafft Serienaufnahmen mit bis zu 11 Bildern in der Sekunde. Der große Pufferspeicher ermöglicht im RAW-Format sogar 100 Bilder in Folge, dass ist nicht nur enorm sondern ein echter Vorteil, erspart es doch das lästige Warten darauf, dass der Speicher für die nächste Aufnahme wieder frei wird.

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Zwischendurch mal kurz…

Von drauß‘ vom Walde komm ich her; ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr! Allüberall auf den Kameraspitzen seh‘ ich goldene Lichtlein blitzen……! So, oder so  ähnlich könnten die Verantwortlichen bei Nikon gedacht haben, als sie sich fragten, was sie dieses Jahr noch schönes auf den Markt bringen könnten. Nun beschert uns Nikon mit dem neuen Systemblitz SB-910, welcher sich aber nur durch kleine Detailverbesserungen vom Vorgänger unterscheidet.

Das gute Stück merkt nun, wie schnell es Fieber bekommt und verlängert zur Temperaturregelung automatisch die Nachladezeit bis zur nächsten Blitzauslöung, um abzukühlen. Die Bedienbarkeit soll intuitiver und dank optimierter Ergonomie auch verbessert worden sein. Durch eine separate Menütaste hat man nun schnellen Zugriff auf die Individualfunktionen, ausserdem sind die Tasten beleuchtet.

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Halali und Waidmanns Heil!

Nun beginnt sie wieder, die ach so besinnlich, ruhige Vorweihnachtszeit! Die Menschen in den Städten rücken näher zusammen und in der Luft liegt der leichte Duft von gebackenen Mandeln, Honigkuchen und Glühwein. Die Straßen und Plätze sind feierlich geschmückt und die Lichter an den Bäumen und Häusern funkeln wie tausende von Diamanten so schön. An den Buden der Weihnachtsmärkte werden feine handgemachte Waren und Spielzeuge feilgeboten und auf einer kleinen Bühne in der Ecke singt ein Chor Weihnachtslieder.

Ja, eine wirklich kitschige Vorstellung mein Bild der Vorweihnachtlichkeit in den Städten, nicht wahr? Mal davon abgesehen, dass ich mich zumindest ansatzweise an genau so ein Bild erinnern kann, fühlt es sich heute doch eher an wie bei „Apokalypse Now“, wenn man zur Zeit durch Berlin zieht. Es riecht, nein, es stinkt! Es stinkt nach billigem und mehrfach aufgekochtem Tetrapack instant Rotwein mit Nelken, erbrochenem Lebkuchen und süßsäuerlicher Curry Wurst.

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Tagchen Welt!

Dies ist der jetzt letzte Eintrag aus Berlin für die nächsten 6 Wochen aber, wie schon angekündigt, werde ich natürlich auch unterwegs weiter bloggen. In 6 Tagen sitze ich im Flieger nach San Francisco und nerve die Flugbegleiter mit Wünschen, die sie nicht erfüllen können. Ich kann nur jedem empfehlen, einfach mal  auf einem Flug nach Buttermilch mit Himbeergeschmack zu fragen; macht wirklich Spass und dass nicht nur, wenn der Gefragte dieses Getränk gar nicht kennt.

Wenn alles glatt geht, hoffe ich, 17 Stunden später mit meinem Huhn die Golden Gate Bridge zu sehen. Übrigens, aus den 7000 km unserer Tour-Planungen sind mittlerweile 8000 km geworden. Umwege und verfahrene Strecken sind da aber noch nicht mit eingerechnet. Ja, dass wird heftig und bedeutet mindestens 300 km am Tag schaffen. Mancher Leser wird wohl denken, Irrsinn was die da vor haben, aber für atemberaubende Landschaften, wunderbare Ausblicke, horizont-erweiternde Perspektiven und nicht zu letzt auch für die Jagd nach phantastischen Bildern nehme ich das sehr gerne in Kauf.

Unsere Route führt uns von San Francisco durch den Yosemite Nationalpark über den Tioga-Pass ins Death Valley und von da weiter nach Las Vegas. Dann durchqueren wir die Nationalparks: Zion, Bryce, Capitol Reef und fahren bis nach Moab in den Arches Nationalpark. Weiter geht die Tour durch das Monument Vally nach Page und von da aus zum Grand Canyon. Dann über die noch erhaltenen Reste der legendären Route 66 nach San Diego. Den letzten Teil der Reise fahren wir über die schönste Küstenstrasse Amerikas, den Highway 1, vorbei an Los Angeles, Santa Barbara und Monterey zurück nach San Francisco.

Die hier jetzt veröffentlichten Streckenabschnitte sind nur sehr grob skizziert, um euch einen kleinen überblick zu geben. Unsere Tour-Planung füllt mit allen Reiseunterlagen, Karten, Streckenplanungen und Wegbeschreibungen mittlerweile einen ganzen Aktenordner. Am größten Teil der Streckendokumentation hat sich mein Huhn abgerackert und sich damit mittlerweile einen Planexi-Navigations-Orden verdient. Tagelang hat es mit GPS-Daten über Kartenmaterial gebrütet und Strecken gesucht, die es in kaum einem Reiseführer zu finden gibt.

Die Navigation selbst übernehmen 2 IPhones und ein Sony Vaio, das mit einem GPS-Gerät von Earthmate unsere Position bestimmt. Für den Notfall habe ich auch noch einen kleinen Kompass eingesteckt, falls uns die Technik im Stich lässt. Aber was sollte uns schon passieren, auf unserer Strecke gibt es ja keine Eisberge; nur tiefe Schluchten mit Spinnen, Schlangen, Bären und Menschen mit Revolvern am Gürtel. Hach, ick freu mir :)

Ich bin gespannt, wie ich über diese Tour im November denke, wenn wir wieder in Berlin sind und uns vom Jetlag erholt haben. Spannend wird sicher auch, was bei der Tour alles auf der Strecke geblieben ist. Nicht nur für das Huhn und mich wird es anstrengend, auch das Equipment muss einige Strapazen über sich ergehen lassen: Sand, Staub, Wasser und Dreck. Ich werde sicher viel zu putzen und reinigen haben, abends in den Hotels.

Über einen Schutz für die Kamera habe ich mir schon Gedanken gemacht. Ich habe in Foren gelesen, mir Dinge angeschaut und auch ausprobiert. Vieles davon ist einfach Schrott, erfüllt nicht den richtigen Zweck oder funktioniert erst gar nicht mit meiner Ausrüstung. Letztendlich habe ich mich für die günstigste Alternative entschieden, die mir eingefallen ist und dass sicher nicht, um Geld zu sparen. Mein Kameraschutz ist zweckmässig, leicht, billig und stört nicht übermässig beim Fotografieren. Sollte alles so funktionieren, wie ich mir das vorstelle, berichte ich nach der Reise ausführlich darüber.

Eingepackt habe ich die Nikon D700 mit den Objektiven 14-24mm, 24-70mm, 70-200mm und mein 50mm von Nikon. Dazu kommen Stativ, Speicherkarten für die ersten 4000 Bilder, Blitz, Akkus, Reinigungsmaterial und alles was man so an Zubehör gebrauchen kann. Mein Huhn wird die D90 einpacken, um mich beim Arbeiten ärgern zu können und nebenbei das Fotografieren zu erlernen; ich glaube aber, dass sie es schon lange kann!

So, dass soll es gewesen sein für diese Woche, bis zum nächsten Mal, dann aus Kalifornien.

Visueller Gruß

Michi

PS: Gruß an den Lette-Stammtisch, war ein schöner Abend mit euch!