Roter Teppich

Tagchen,

die irrwitzigsten Geschichten erlebe ich zur Zeit bei meinen Jobs am Roter Teppich in Berlin.  Manches davon ist wirklich spaßig, anderes hingegen erschreckend und wieder anderes lässt mir auch schon mal den Atem stocken. Diese Geschichten spielen sich dabei nicht nur auf der edlen Auslegeware selbst, sondern auch hinter den Absperrungen für die Fotografen ab.

Die fotografierende Meute ist ja ein ganz besonders eigenes Völkchen. Da gibt jene Zeitgenossen, die sich fair verhalten und auch Kollegen ein gutes Bild gönnen und es gibt die Egoisten, die immer darauf bedacht sind, möglichst der Einzige zu sein, der brauchbares Bildmaterial anfertigen kann. Dann gibt es die „Lauten“, diese Spezies steht meist brüllend Weiterlesen

Hi, folks!

Kennt Ihr das? Ihr steht nichts ahnend in einer halbdunkeln Strasse und plötzlich zerschneidet ein grelles Blitzlicht direkt vor euch die Nacht. Kurzzeitig flimmern kleine Punkte vor euren Augen und man wird das Gefühl nicht los, nun unwiderruflich blind zu sein.

Der Blitz entsprang aber nicht einer aufgeladenen Wolke am Himmel sondern lediglich dem Blitz eines fotografierenden Passanten. Dass ein solcher Blitz neben der Sehfähigkeit des Angeblitzten gerne auch die vorherrschende Lichtsituation und Atmosphäre am Ort des Geschehens zerstört, ist einer der Gründe, warum ich einen Blitz nur Weiterlesen

Servus,

da wacht man morgens nichts ahnend auf, öffnet die Balkontür und PUFF, wird man von hochsommerlicher Hitze erschlagen. Samstag war es hier so verdammt heiß, dass ich kurzfristig nicht sicher war, ob Berlin plötzlich im Death Vally liegt. Wieso um alles in der Welt kommen solche Wetterumbrüche immer so plötzlich? Da wird man ja bekloppt im Kopf, Balkontür wieder zu und ab an den Schreibtisch, meine D4 bestaunen.

Diese habe ich jetzt schon eine ganze Woche im Einsatz und ich grinse nicht nur immer noch, sondern immer gewaltiger. Bei dieser Kamera gibt es aber so was von überhaupt nichts zu mosern. Mir fällt es sogar sehr schwer, auch nur Weiterlesen