San Francisco

Hallo ihr Lieben,

nun bin ich fast eine Woche wieder zurück aus dem Wilden Westen im herbstlich kalten Deutschland. Mein Jetlag ist fast überstanden und es wird Zeit, meinem vernachlässigten Blog wieder etwas mehr Pflege zukommen zu lassen. Leider erwartete mich in Deutschland nicht nur kaltes Herbstwetter, sondern auch noch eine aufgebrochene Wohnung mit allem was man sich bei so einem Verbrechen vorstellt. Durchwühlte Schränke, Verlust von Wertgegenständen, verletzte Privatsphäre, Dreck von der Spurensuche der Kriminalpolizei und ein wirklich fades Gefühl im Bauch.

Ob ich jemals erfahre, welches Arschloch hier in die Wohnung eingebrochen ist und ob ich den Schaden von der Versicherung vollständig ersetzt bekomme, steht in den Sternen. Um eine Wiederholung des Einbruchs beim nächsten Mal zu erschweren, habe ich jetzt zumindest eine Alarmanlage installieren lassen, die einen Einbruch in die Wohnung direkt an die Polizei meldet. Minuten später sollten dann die Handschellen klicken.

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Hey folks, hi guys – how are you today …

in Page, welches einer der hässlichsten Orte auf der gesamten Strecke war, schafften wir leider nur den Antelope Canyon, Horse Shoes Bend und den Water Holes Slot Canyon. Die weiteren geplanten Ziele konnten wir entweder auf Grund mangelhafter Ausrüstung oder fehlender Besuchererlaubnis nicht erreichen.

Die Wave, ein Ziel, das ich gerne fotografiert hätte, darf pro Tag nur von insgesamt 20 Personen betreten werden. Diese Zugangserlaubnis wird über Permits geregelt, die ausgelost werden. 10 Permits werden im Internet und weitere 10 jeweils am Tag vor dem Besuch in einem Besucherzentrum verlost. Als Personen zählen auch Hunde und Kinder – halt alles, was Pfoten bzw. Füße auf diesen zerbrechlichen Ort setzen kann. Bei unserer Verlosung waren ca. 60 Menschen vor Ort und wir gehörten nicht zu den Gewinnern.

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Hello everybody,

jetzt sind es noch genau drei Wochen und ich gehe mit euch auf eine Reise. Gehen ist in diesem Zusammenhang stark untertrieben, weil die Anreise zum eigentlichen Startpunkt dieser Reise zu Fuß weder zu bewältigen noch erreichbar ist. Die Tour beginnt in einer Stad, die ca. 9.116 km von Berlin entfernt ist. Diese Stadt wird als eine der schönsten Städte der Welt bezeichnet. Scott McKenzi schrieb im Jahr 1967 einem Song über sie, der zu einem Welthit wurde und eine große und rostrote Brücke ist eines ihrer Wahrzeichen.

Von San Francisco aus geht es dann ca. 7000 km kreuz und quer durch die Weiten des ehemals Wilden Westens von Amerika. Vier Wochen später fahren wir wieder über die Golden Gate Bridge und fliegen zurück nach Berlin.

Keine Angst, dieser Blog wird jetzt weder zu einem Urlaubs-Blog verkommen, noch habe ich vor, einen weiteren der üblichen Reiseberichte über die USA und den Wilden Westen zu verfassen. Diese Art von Blogs gibt es im Netz genug und Planexi ist kein Reise-Blog. Planexi beschäftigt sich mit Fotografie, Bildern und den Dingen dazwischen.

Natürlich werde ich auch die atemberaubenden Landschaften festhalten, die Weite, das Land, die Städte und das Meer. Aber ich möchte versuchen, vor allem auch Kontraste zu zeigen, die Dinge die man sonst nicht sieht oder sehen will. Unterwegs berichte ich über meine Erlebnisse beim Fotografieren, über die Menschen denen ich begegne und über das, was mir so durch den Kopf geht.

Das ein oder andere Bild  werde ich wohl auch schon unterwegs veröffentlichen, aber die wirklich großen Fotografien und Galerien kommen erst, wenn ich wieder lebend in Berlin gelandet bin. Ich hoffe, auf dieser Fotoreise interessante, spannende und überraschende Einblicke zu finden. Einblicke, die ich dann mit euch teilen möchte. Die Planung der Reise ist fast abgeschlossen, die Routen stehen und gedanklich packe ich schon die Koffer.

Was bei so einer Reise nicht fehlen darf, ist ein guter Versicherungsschutz, vor allem auch für die Fotoausrüstung. Die letzten Wochen habe ich mich durch unzählige Foren geklickt, Berichte gelesen und auf verschiedenen Internetseiten von Versicherungsgesellschaften Verträge verglichen. Letztendlich habe ich mich für Pöpping´s Fotografenversicherung entschieden. Diese Versicherung wurde in diversen Fotografie-Foren besprochen. Die Versicherung ist preislich absolut fair, die Versicherungsbedingungen perfekt und die Deckung gilt weltweit. Berichte, die ich über die Schadensabwicklungen von anderen Foren-Nutzern gelesen habe, klangen durchweg positiv, so dass ich am Freitag meinen Versicherungsantrag verschickte.

Nächste Woche habe ich noch ein ganz besonderes Abenteuer wegen der geplanten Tour vor mir. Ich werde das Hauptzollamt Berlin besuchen, um eine Nämlichkeits-Bescheinigung ausstellen zu lassen. Alles weitere zum Zoll-Besuch und diese ominöse Bescheinigung gibt‘s in einer Woche dann hier im Blog.

Visueller Gruß

Michi