Urheberrecht

Hallo Fotofreunde,

da ich immer mal wieder danach gefragt werde, was das Urheberrecht bedeutet und wer, wann und wodurch zum Urheber wird, werde ich dieses Thema heute noch einmal aufgreifen. Eigentlich ist das Ganze recht einfach. Jeder der irgend ein Werk schafft ist Urheber eben dieses Werkes.

Das Werk kann Musik, ein Text, wie zum Beispiel mein Blog, ein Gemälde, eine Grafik, ein Film oder auch ein Foto sein. Da ich mich hier auf Planexi.de vor allem mit Fotografie beschäftige, werde ich mich im Folgenden auf die Fotografie und das Fotografieren beschränken. Für alle, die mehr über Medienrecht und Urheberrecht erfahren möchten, empfehle ich das Buch „Medienrecht“ von Frank Fechner.

Eins vorweg, das Urheberrecht beschränkt sich nicht auf irgendeine Personengruppe. Wirklich jeder der fotografiert besitzt das Urheberrecht für seine Bilder, die er fotografiert hat. Dabei ist es egal, ob Weiterlesen

Hallo da draussen,

Von der Theorie zur Praxis im Urheberrecht oder warum mich ein pubertierendes Teenie-Mädchen bis zum Rest ihres Lebens hassen wird. Ermöglicht wurde mir diese zweifelhafte Erfahrung durch ein harmloses Fotoshooting für Klatsch-Tratsch.de.

Heute geht es hier im Blog um leichtsinnige Menschen, denen ich ein juristisches Verfahren und eine Abmahnung ersparen wollte. Zum Dank durfte ich mir dann freundliche Bemerkungen anhören wie: „Du bist voll blöd und doof und gemein!“ oder „IHY4E“ was so viel heisst wie: Ich hasse dich für immer!“ und außerdem bin ich wohl auch noch ein armseliger, kleinlicher Spaßverderber der unverschämter Weise auf sein Recht besteht.

Ok, ich muss zugeben, Weiterlesen

Na ihr Winterschläfer,

in drei Tagen liegt der Februar des Jahres 2012 nun auch schon wieder hinter uns. Die Menschen verstauen langsam ihre Wintermäntel im Schrank, auf den Berliner Gehwegen ist die Hundescheisse nach mehrmaligem einfrieren jetzt wohl hoffentlich endgültig aufgetaut, denn jeder Sonnenstrahl, der den Asphalt berührt, wird freudig mit Gestank begrüßt.

Letzte Woche konnte ich sogar schon einmal ohne zu frieren eine heisse Schokolade im Aussenbereich eines Kaffees trinken und dabei das geschäftige Treiben der Leute auf der Strasse beobachten. Ich freue mich auf den Frühling, auf warme Tage, Fototouren ohne Regen und vor allem darauf, dass die schönste Zeit des Jahres in Berlin zum Greifen nahe vor mir liegt.

Die Touristen in der Stadt werden schon wieder zahlreicher und während sich die Sightseeing-Busse durch die Strassen Berlins zwängen, macht sich unser Ex-Präsident in umgekehrter Richtung still und leise mit dem Kleinwagen auf in seine royale Klinkerhütte nach Hannover. Wie sagte da einst schon Jürgen Fliege: „Alles wird Gut“, auch wenn mir bei dem Gedanken an Ehrensold und geplantem Zapfenstreich, für dieses Desaster präsidialen Irrsinns der letzten Monate, die Galle hoch kommt.

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Hallo ihr Content-Nutzer,

Wie passend, da bereite ich mich auf einen Vortrag zum Thema Medienrecht für Fotografen vor und heimlich, still und leise ziehen Menschen durch die Straße und machen dabei einen Mordslärm wegen eines Dings, mit der Bezeichnung ACTA. Der Satz ist komisch und passt nicht? Richtig, weil er Dinge vermischt, die so nicht zusammen gehören! Heimlich, still und leise können Menschen keinen Lärm machen. Aber Menschen können heimlich, hinter verschlossenen Türen, still und leise einen Vertrag ausarbeiten, der wiederum andere Menschen zum Lärmen animiert.

Genau das ist geschehen, als sich Mitglieder der Content-Industrie in den Hinterzimmern der Parteien, Parlamente und Regierungen trafen, um einen international gültigen Vertrag  namens ACTA auf den Weg zu bringen. Als dann plötzlich einzelne Abschnitte dieses Abkommens kurz vor seinem in Kraft treten öffentlich wurden, gingen weltweit Menschen auf die Strasse um dagegen zu protestieren und meiner Meinung nach zu recht.

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